Die Zeit vor dem 2. Weltkrieg

 

Auch der "Städtische" mußte 1933 dem Beginn des sogenannten "1000jährigen Reiches" seinen Tribut zollen, der ihn empfindlich traf. So mußte Dr. Josef Hahn, der auch inzwischen Vorsitzender des "Westdeutschen Sängerbundes" geworden war, von seinem Amt des 1. Vorsitzenden zurücktreten. Man ernannte ihn zwar zum Ehrenvorsitzenden, doch konnte dies nicht darüber hinwegtäuschen, daß dies nur eine bescheidene Reverenz und Geste an einen so verdienstvollen Mann war. Doch im Herzen der Sänger nahm der "Doktor" weiterhin jenen Platz ein, der ihm gebührte. Diese Treue hielten sie auch über sein Grab hinaus - denn Dr. Hahn starb im November 1944 an den Folgen einer Haft im Konzentrationslager. Als Ausdruck dieser innerlichen Verbundenheit veranstaltete man im November 1950 das

"Dr.-Josef-Hahn-Gedächtniskonzert", unter Mitwirkung des "Stroßquartetts" und der "Bläservereinigung der Wiener Philharmoniker". Es war ein Konzert von hohem künstlerischem Rang. 

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12.12.2017

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